Chiropraktik und Osteopathie

Nicht nur bei unseren Fußballstars, sondern bei jedem Menschen können sich an der Wirbelsäule kleine "Verschiebungen" ergeben. Man spricht dann von einem "eingeklemmten Nerv", oder von "verschobenen Wirbeln". Diese volkstümlichen Bezeichnungen sind natürlich etwas übertrieben. Meist handelt es sich um minimale Lageveränderungen von einzelnen Wirbeln oder um so genannte Blockaden, bei der die Beweglichkeit der Wirbelsäule punktuell eingeschränkt ist. In der Folge werden die örtlichen Nerven irritiert, so dass es zu verschiedenen Beschwerden kommen kann. So zum Beispiel Kreuzschmerzen, einseitige Beinbeschwerden, Rippenschmerzen, Schulter- und Armbeschwerden, Nackenbeschwerden oder Spannungskopfschmerzen. In seltenen Fällen kann es sogar zu Herzrasen, Magenbeschwerden oder Sehstörungen kommen. Auch Ohrgeräusche (Tinnitus) können von "irritierten Nerven" der Wirbelsäule verursacht sein.

 

Mit relativ einfachen "Eingriffen" kann der Therapeut an der Wirbelsäule diese leichten "Fehlstellungen" oder "Blockaden" korrigieren bzw. beseitigen. Manchmal braucht es allerdings sehr gezielte Grifftechniken, um Verbesserungen an der Wirbelsäule zu erreichen.

Für sportliche Menschen ist das "Einrenken" (Chiropraktik) meist sehr angenehm im Erleben. Hingegen ist die Chiropraktik für empfindliche und untrainierte Menschen manchmal sehr unangenehm. Daher praktizieren wir in unserer Praxis ausschließlich die "Sanfte Chiropraktik" - Verletzungen und psychische Traumen können somit vermieden werden.

 

Bei der osteopathischen Behandlung werden die Gelenke und die Sehnenansätze von alten Verklebungen befreit und gleichzeitig wird ihre Dynamik und Beweglichkeit verbessert.

 

Der gesamte Bewegungsapparat erfährt hierbei eine positive Belebung.

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Den meisten Schmerzpatienten kann mit Chiropraktik, Osteopathie und speziellen Massagetechniken oder Einreibungen u. Salbenverbänden geholfen werden. Manchmal ist auch eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme von homöopathischen Heilmitteln notwendig. Bei schwereren Fällen (chron. Schmerzpatienten) kann auch eine Spritzen-Therapie in Betracht gezogen werden.

 

Bei sehr empfindlichen Patienten ist die sanfte Methode der "Craniosacralen-Therapie" eine mögliche Alternative.

Mit einem sinnvollen Behandlungskonzept und einer guten Portion Geduld und Zuversicht können viele Schmerzpatienten, auch ohne Operation, beschwerdefrei werden.

 

Bei schweren Bandscheibenvorfällen, bei starken Entzündungen und bei sehr fortgeschrittenen Gelenkabnützungen ist allerdings große Vorsicht geboten – Kontraindikation.

 

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